13.9.17 Portobelo

4 Wochen Costa Rica sind wie im Flug vergangen. Jetzt sind alle wieder zuhause und wir auf dem Boot. Auf irgendwelche Ersatzteile wird immer noch gewartet, aber am Sonntag haben wir eine Probefahrt von Shelter Bay nach Portobelo gemacht. Wir hatten herrlichen halben Wind und sind nur mit Fock 5 Kn gelaufen. Plotter, Autopilot, Windinstrument haben super funktioniert. Die Logge ist auch in Ordnung, hat nur nichts angezeigt weil das Rädchen vom Geber während der 10 Wochen Liegezeit angewachsen ist. Ich kann es leider nicht von innen raus nehmen und reinigen, da unsere Voreigner es mit Epoxidharz eingeklebt haben und tauchen im dreckigen Hafenwasser wollte ich nicht. Um die Freude komplett zu machen, haben wir noch kurz vorm Ziel einen kleinen (knapp 50cm) Skipjacktuna gefangen.

Hier in Portobelo lassen wir uns ein neues Sprayhood nähen,unser Altes hat ganz schön gelitten und lässt sich nicht mehr reparieren. Um das Geld dafür zu holen mussten wir mit dem Bus nach Sabanitas fahren, das war ein Erlebnis besonderer Art…..

 

Costa Rica

im Vogelpark bei Miramar

warten auf den Bus

im Nationalpark Manuel Antonio

Jaco, landunter

Krokodile in Rio Tarcoles aus sicherer Entfernung von der Straßenbrücke

Besuch auf der Shrimpsfarm

bei der Ernte

beim pulen

Ceviche

auf der Halbinsel Nicoya

 

 

Familientreffen in Costa Rica

Liebe Freunde

 

Wir haben uns entschlossen am Freitag, den 28.7.2017 nach Costa Rica zu fliegen. Von Panama nach Costa Rica ist es ein Katzensprung, mit dem Flieger nur eine Stunde😀

Es hat sich herausgestellt, dass der Reparaturaufwand doch größer ist, als es zum Anfang aussah, es werden immer neue Baustellen entdeckt,so dass wir den Termin für die Kanaldurchfahrt nicht mehr schaffen konnten.

So werden wir jetzt 4 Wochen Familienurlaub an Land machen und anschließend geht es mit neuem Schwung weiter. Im September durch den Panama-Kanal und dann Pazifik, wo auch immer wir dann stranden….

Freut euch auf einpaar schöne Bilder aus Costa Rica, bis dahin liebe Grüße von Kalle und Karin😎

 

8.7.17 Shelter Bay am Eingang zum Panama-Kanal

Regenzeit in Shelter Bay

 

Cuatro Altos Shopping Center

Seid dem 25.6. sind wir jetzt in Shelter Bay. Die Regenzeit hat begonnen, wir haben jeden Tag Gewitter und die beiden letzten Tage hat es viel geregnet und kaum Sonnenschein. Die ersten Reparaturen sind gemacht, der Kühlschrank geht wieder, aber ohne Steuerung, die muß aus Deutschland kommen. Neues Funkgerät und Antenne mit Kabel kam innerhalb von 3 Tagen aus den USA. Jetzt warten wir auf eine Lieferung von SVB, die sind leider nicht so schnell und der Versand wird auch etwas länger dauern. Sobald der Mast etwas abgetrocknet ist muß ich wieder hoch, Das Antennenkabel will nicht in den Mast. die alten Kabel sind im Mast wie verschweißt, auf beiden Seiten abgerissen und verstopfen nun den Kabelkanal. Es donnert schon wieder!!!

Strand gibt es hier leider nicht, gebadet wird im Pool. Hier gibt es ganz gute Reparaturmöglichkeiten, aber sonst ist die Marina sehr abgelegen. Täglich fahren kostenlose Busse in ein Shopping-Center nach Colon, ca. 20km über die beiden ersten Kanalschleusen.

Viele nette und hilfsbereite Leute haben wir hier getroffen. Heute war wieder ein trauriger Tag: Verabschiedung von Mandy und Hans aus Australien. Sie gehen heute durch den Kanal, dann weiter nach Gofito in Costa Rica, wo sie ihren Katamaran nach Australien verschiffen. Wir haben eine Einladung bekommen, müssen nun nur noch hin…

 

23.6.17 Portobelo

Mitlerweile sind wir in Portobelo, 18 sm vorm Panama-Kanal-Eingang, geschichtsträchtiger Ort, aber ein bischen runter gekommen.  Die Ankerbucht sieht mehr wie ein Schiffsfriedhof aus. Hier ist im letzten November zum ersten Mal ein Hurrican vorbei gezogen und mehrere Boote wurden an Land gespült oder sind auf Grund gegangen.

13.6.17 San Blas

Vor Mono Island, laut Navionic ankern wir mitten auf der Insel
in der Gewitternacht kam Wasser in Captains Kleiderschrank und die Bücher wurden naß
Kuna auf dem Rückweg von der Kokusnußernte
Nargana

im Einbaum hoch am Wind

Abendesssen ist gesichert

 

Sind am 9.6.17 nach 53 Stunde im Kuna-Land angekommen. Wind und Strömung waren gegen uns,aber auf besseres Wetter brauchten wir nicht zu warten. Die letzten 3 Wochen waren so und der Wetterbericht für die nächsten 10 Tage sah nicht anders aus. Nach dem wir einem französischen Segler, der 20 Jahre in Deutschland gearbeitet hatte, noch bei der deutschen Rentenstelle zu seinem Recht verholfen hatten, sind wir bei wenig Wind gegen 10 Uhr gestartet. Dann kam eine Gewitternacht, die eine kurze Steile Welle aufbaute. <da wir gegenan mußten ging es ziemlich ruppig zu. Einige Wellen sind in unser mürbes Sprayhod eingeschlagen,so dass wieder ein Riß drinnen war.  Jetzt wird nur noch geklebt, nähen hat keinen Sinn mehr. Zu allem Überfluß hatten wir auch noch Wasser im Schiff, wo nicht sicher war wie es rein gekommen ist, über die Lüfter, vom Ankerkasten oder eine undichte Rumpf-Deck-Verbindung. Es gibt allso wieder was zu tun. Die zweite Nacht war sehr moderat, keine Berufsschifffahrt, keine anderen Segler oder Fischer. Der Kapitän hat nur noch einmal stündlich Rundumblick gemacht, die Segel und den Kurs kontrolliert und sich dann wieder hin gelegt. Die letzten 8 Stunden mußten wir den Motor nehmen, der Wind war fast weg, wir wollten nicht noch eine dritte Nacht dran hängen und durch die Riffs muß man die Sonne im Rücken haben sonst sieht man nichts. Durch die Kreuzerei sind aus ursprünlich 185sm 230 geworden. Wir sind auf Mono-Island rausgekommen und hatten die Ankerbucht ganz für uns alleine. Mittlerweile sind wir 35sm weiter Richtung nordwest gefahren und ankern hinter Nargana,  einer Insel mit einem Kuna-Dorf. Hier hat dann leider ein Blitz im Boot eingeschlagen. Zum Glück ist uns nichts passiert, aber die Elektronik und die Elektrik hat es erwischt. Das Solarpanell und der Regler dazu haben als einziges überlebt. Den Motor können wir durch überbrücken starten. Wir sind noch bei der Bestandsaufnahme. Bug- und Hecklicht gehen wieder und der Inverter läuft jetzt ohne Schaltpaneel. Der Antrieb vom Autopiloten scheint auch überlebt zu haben. Jetzt brauchen wir einen Spezialisten um festzustellen, ob noch andere Bauteile zu retten sind.

 

 

 

2.6.17 Cartagena, Kolumbien

Nach 4 Tagen und 3 Nächten waren die 460sm geschafft, es hat zeitweilig tüchtig gerollt aber wir hatten es mit dem Wetter gut getroffen. Das zum Schluß der Wind immer weiter abnahm war nicht zu verhindern, so kamen wir noch auf 10 Motorstunden, die Bordfrau hat´s gefreut. Nachdem der Anker gefallen war und alles aufgeklart war hat ein kräftiges Gewitter das Salz abgewaschen. Am nächsten Morgen haben wir im Club Nautico einem Agenten unsere Papiere übergeben und gehofft,dass wir sie nochmal wieder sehen. Pünktlich 4 Stunden später war er wieder da, hatte das Einklarieren für uns erledigt und wir waren 140 US-Dollar ärmer. Ohne Agenten geht es aber nicht, ist ne schöne Gelddruckmaschine. Die ersten Besichtigungen und Einkäufe haben wir bereits gemacht. Wir versuchen zeitig aufzustehen, denn die Temperaturen sind schnell auf 30 Grad, bei 90% Luftfeuchtigkeit läuft  der Schweiß schon beim Frühstück.

 

27.5.17 Curacao

Am Sonntagnachmittag den 21.5 sind wir in der Curacao-Marina in Willemstad angekommen. Vorher mußten wir noch durch die Königin-Emma-Brücke, eine Schwimmdrehbrücke für Fußgänger. Sie wurde nur ein kleines Stück  für einen Lotsen und uns geöffnet, so dass wir uns durchschlängeln mußten. Willemstad ist gegenüber dem ,was wir die letzte Zeit hatten ,sehr groß und noch mehr touristisch. Unser Spinnackerbaum ist neu genietet und das Echolot geht wieder. Morgen nach dem Frühstück werden wir nach Cartagena in Kolumbien starten. Es sind 460sm und wir müssen um eine ziemlich zugige Ecke. Das Wetter passt und deshalb werden wir Aruba auslassen.

die Wasserfront von Willemstad mit der Königin-Emma-Brücke

Fischer und Obst-und Gemüsehändler aus Venezuela versuchen etwas vernünftiges Geld zu verdienen, ihre Währung zu Hause hatte letztes Jahr eine Inflationsrate von 700%

 

14.5.17 Bonaire

Vielen Dank für die vielen Geburtstagsgrüße, die auf den verschiedensten Wegen ankamen.

Wir sind am 8.5. von Clifton auf Union-Island gestartet. Der Wetterbericht sagte angenehmes Segelwetter voraus, Wind bis 17kn, bei maximal 1,40m Welle. 2 Barakudas haben wir geangelt und gleich verspeist. Ein wunderschönen Mahi-Mahi ist uns an die Angel gegangen, aber unmittelbar bevor er seinen Rum bekommen sollte hat er sich losgerissen und der Köder flog im hohen Bogen ins Cokpit. Auf halber Strecke ist der Kartenplotter und die Tiefenanzeige ausgefallen. Deshalb sind wir nicht nach Los Roques kurz vorm dunkel werden gefahren, sondern gleich nach Bonaire. Für unser Backup müssen wir uns noch bessere Karten besorgen. Zum Schluß schwächelte der Passat etwas aber nach 3 Tagen waren die gut 400sm geschafft. Wir liegen an einer Mooring, direkt vor Karl´s-Bar, ankern ist zum Schutz der Korallen vor Bonaire verboten, es ist eben das Tauchparadies. Das Wasser ist super klar und es gibt jede Menge große und kleine bunte Fische. Es ist zur Zeit hier drückend heiß, trotz  Sonnenschutz über dem ganzen Schiff gehen die Temperaturen in der Kajüte nicht mehr unter 28°. Wir haben erst einmal einen Ventilator gekauft. Mit einem Update haben wir den Plotter wieder hin bekommen, für das Echolot brauchen wir Hilfe, das werden wir in Willemstad auf Curacao machen.

unsere ersten frei lebenden Flamingos
alles Salz

4.-7.5.17 Mayreau

Wir sind erst spät von Bequia weg gekommen, die Verabschiedungen haben etwas länger gedauert, aber es waren nur 26sm, mit 2 Reffs im Groß und der Genua sind wir 16 Uhr in der schönen, aber vollen  kleinen Bucht angekommen.

2 Nächte in der Carnash Bay an einer Mooring und eine Nacht vor Anker in der Saline Bay, 1,5sm südlicher.

Bilder sagen mehr als Worte.