27.Juni 2020 Glück im Unglück oder riesen Schwein gehabt

Es ist viel passiert seid unserem letzten Eintrag. Der Lockdown ist beendet, in Neuseeland geht es wieder fast normal zu, nur Einreisebeschränkungen gibt es noch. Fitschi ist für Segler jetzt offen, aber es ist nicht erlaubt umher zu segeln. Alle anderen für uns interessanten Länder sind aber noch zu. Deshalb haben wir beschlossen voraussichtlich bis September noch an Land zu bleiben und das Land mit dem Auto zu erkunden. Anschließend werden wir in NZ durch die Buchten tingeln und im April oder Mai soll es dann endlich nach Fitschi gehen.

Die letzten Wochen sind wie im Fluge vergangen obwohl wir gar nicht viel getan haben. Einkaufen, ab da wo es wieder ging, am Boot bauen, einige Tagestouren, ein bißchen wandern und oft mit Freunden treffen. Morgen wollen wir wieder gemeinsam Kaffee trinken. Sobald wir einige zusammenhängende schöne Tage bekommen werden wir zur Nordspitze unserer Nordinsel fahren. Später wird es zur Südinsel gehen.

Aber nun zur Überschrift. Gestern gab es immer wieder Schauer, nachmittags dann unserer erstes leichtes Gewitter in NZ und gegen 20:30 Uhr zog plötzlich ein kleiner lokaler Tornado durch unsere Marina. Wir guckten im Salon Fernsehen, hörten einen schnell zunehmenden Pfeiffton, dann fürchterliches Knallen, der Spuk dauerte keine 10 Sekunden. Es regnete in Strömen, schnell nackig gemacht und aufs Vorschiff, das Dinghy stand senkrecht an Vorstag angelehnt. Es war nur nicht weggeflogen weil es angebunden war. Vorne fanden wir unsere leeren Dieselkanister bis auf einen, ein paar volle Wasserkanister und die Tischdecke aus der Plicht wieder. Dann guckten wir weiter fern, bis uns Thomas von der Ness Puck anrief, ob bei uns alles in Ordung sei. Wir hatten nicht bemerkt, daß zig Boote umgefallen waren. Ein festes Dinghy hängt immer noch im Besanmast einer Ketsch. Unser Schaden beschränkt sich auf eine verschwundene Sandale und 3 Wasserkanister. Unser Nachbar wurde mit Spanngurten und Holzkeilen wieder gerade gestellt. Für die anderen Boote muß ein Kran kommen, ist aber sicher am Wochenende schwierig.

unser Nachbar steht beängstigend schief, im Hintergrund hängen die Reste eines Beiboots im Mast

jetzt wieder schönere Bilder

Baylys Beach an der Westküste bei Dargaville
Ostküste bei Tutukaka
Whangarei Heads, da gehts rauf
Ostküste bei Pataua
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