Wir sind jetzt seid 6 Tagen in der Marina. Vorher waren wir noch die Iles des Saintes, eine kleine hübsche Inselwelt südlich von Guadeloupe besuchen. Wir ankerten vor Bourg, einem kleinen, hübschen Urlauberdorf, das uns etwas an Vitte auf Hiddensee erinnerte, nur dass das Hauptverkehrsmittel hier nicht Fahrräder sondern Motorroller sind.


Den Torqeedo, unseren Dinghymotor, haben wir gestern aus der Garantiereparatur zurück bekommen. Es war Kulanz, denn in den Motor war Wasser eingedrungen und hat die Elektronik zerstört, weil er im Stillstand zulange im Salzwasser war. Der Motor war aber nur am Dinghysteg im Wasser, denn dort haben alle Anderen Angst vor Schäden durch den Propeller. Am Segelboot haben wir das Dinghy immer aus dem Wasser geholt , um Bewuchs und Diebstahl zu verhinden. FAZIT: wir haben einen hervorragenden Motor, nur ins Wasser sollte er nicht ,weil Torqeedo die Abdichtung der Propellerwelle nicht im Griff hat. Um die Wartezeit zu überbrücken, hatten wir uns für 2 Tage einen kleinen Kia ausgeliehen und haben die Insel erkundet. Guadeloupe sieht aus wie ein Schmetterling, es sind eigendlich 2 Insel die durch den Riviere Salee getrennt sind. Am ersten Tag waren wir auf dem linken Flügel mit hohen vulkanischen Bergen, Regenwald und vielen Wasserfällen, den zweiten Tag erkundeten wir den östlichen flacheren Flügel. Nun warten wir noch auf ein Paket von Rene und dann geht es weiter Richtung Antigua. Bis dahin wird Bootspflege betrieben. Wir schieben immer noch einiges vor uns her, was irgend wann doch mal überholt werden müsste.









einer von vielen Wasserfällen














alles für die Touristen, es sind 3 Kreuzfahrtschiffe in der Stadt

Nur 12sm weiter zur unter Seglern sehr bekannten Rodney Bay, mit einem Kringel durch die Bucht von Castries, der Hauptstadt von St. Lucia. Es lagen gleich drei Kreuzfahrtschiffe drinnen. Wir ankern draußen in der großen Bucht, obwohl wir zur Zeit 6bf Wind haben ist der Schwell nur gering. Man wird sanft in den Schlaf gewiegt. Drinnen in der Marina ist uns das Wasser zu schmutzig. Am Montag werden wir eine Nacht in der Marina verbringen um Trinkwasser zu bunkern und auszuklarieren, bevor wir weiter nach Fort de France auf Martinique fahren.


Kurz nach 6 Uhr morgens, mit dem ersten Licht sind wir los. Das Schlauchboot haben wir auf dem Vorschiff verzurrt, den Motor in der Backskiste verstaut, damit wir auf den 55sm angeln können. Anfangs lief es zu gut, wir machten 7, zeitweise 8 kn Fahrt. Da fängt man nichts. Im Windschatten von St. Vincent hatten wir glattesWasser und mit 4-5 kn auch die richtige Geschwindigkeit, nur gefangen haben wir trotzdem nicht. Auf den letzten 25sm ist man im offenen Atlantik, es strömt zwischen den Inseln, man segelt hoch am Wind und so ist es bei rund 18kn Wind etwas ruppig, damit dann alles komplett ist haben wir auch noch ein paar Schauer abbekommen.. 16Uhr haben wir in der Bucht vor Vieux Fort den Anker fallen lassen. Wirklich Interssantes scheint es hier nicht zugeben und das Einklarieren soll umständlich sein. Deshalb haben wir nach einer schönen ruhigen Nacht, das Boot gar nicht verlassen und sind 23sm weiter zur Marigot Bay gesegelt, vorbei an den Großen und Kleinen Pitons, den Wahrzeichen von St. Lucia.






14sm nach Mustique, eine feine Privatinsel, aber so richtig passen wir hier nicht her.












