Visa abgelaufen, auf nach Langkawi

Am 29.Februar haben wir in Chalong Richtung Langkawi ausklariert. In 6 kurzen Tagestörns mit Stopps auf Ke Yao Yai, Ko Lanta, Ko Libong, Ko Petra und Ko Tarutao sind wir bei wenig Wind gesegelt. Am Abend es 2. Tages haben wir Regina und Günter mit ihrer Angel Wings getroffen. Mit ihnen sind wir dann bis Lankawi zusammen geblieben. Es war eine ruhige, gemütliche Tour, nur beim Ankern hinter Ko Phetra hat uns ein Gewitter erwischt und wir lagen plötzlich für 2 Stunden auf Legerwall.

Schlafplatz mit der Angel Wings hinter Ko Phetra, der Wind hat schon etwas gedreht, wenn der Anker im anschließenden Gewitter nicht gehalten hätte, müsste alles ganz schnell gehen um icht an den Felsen im Hintergrund zu zerschellen
nachts wieder die Fischer, dieses Mal die Kleinen mit ihrem grünen Licht
die Saga ankert kurz vor Kuah, seid Neuseeland nicht mehr gesehen aber Dank Marinr Traffic und WhatsApp nie aus dem Auge verloren
Der Seeadler begrüßt uns wieder

Für Technikinteressierte, die Anderen den Absatz bitte überspringen.

In Neuseeland sind wir mit unseren Servicebatterien auf Lithiumeisenphosphatbatterien umgestiegen. Mit 3x 110Ah haben wir jetzt besser Strom zur Verfügung als vorher mit 385Ah Tiefzyklusbatterien. Der Ladestrom geht zuerst zur Starterbatterie und von da aus über einen B-2-B-Lader zur Servicebatterie, mehr hatten wir nicht verändert. Die Batterien waren sehr schnell wieder voll, die Lichtmaschine lief jetzt oft volle Pulle oder wie im Standbay. Es funktionierte hervorragend bis wir dem Äquator immer näher kamen. Im Motorraum wurde es immer wärmer und ich bekam Angst um die Lichtmaschine- um sie nicht so zu quälen, stellte ich den B-2-B- Regler auf 50% ein, trotzdem hat sie in Phuket den Geist aufgegeben, seitdem diente sie nur noch als Keilriemenspanner. Nur mit Solar haben wir ausreichend Strom zur Verfügung, aber es mußte nun endlich in Ordnung gebracht werden. Wir sind jetzt auf Balmar umgestiegen, die Lichtmaschine soll lange hohe Leistungen und auch höhere Temperaturen aushalten, sie hat einen externen Regler und eine Temperaturüberwachung, außerdem hat sie 100A statt vorher 60A. Leider passt das Balmarsystem nicht mit meinem alten Volvo zusammen. Ich mußte mir Hilfe holen, aber auch der Elektriker hat es erst im 2. Anlauf mit einem Relais geschafft.

Er will scheinbar mit seinem Elektrobike auch mal weit fahren, unten zusätzliche Batterien und darüben einen Stromgenerator, Hybrid andersrum

Ein Tag den man wirklich nicht braucht und nur schnell vergessen kann.

Nach 2 faulen Tagen in einer schönen Bucht segeln wir zurück zum Yachtclub. Beim Genua setzen haute uns eine Böe rein und ich bekam die Reffleine zu spät zu fassen. Nach 8sm vorm Yachtclub lässt sich das Vorsegel nicht einrollen, etwas Gewalt, keine gute Idee, eine Umlenkrolle bricht aus, genau gegen das Schienbein, autsch… Schnell das Segel provisorisch eingerollt und festgebunden, rein in den Stand, Boot angebunden, Bier holen für den Manöverschluck, auf dem Weg zum Kühlschrank höre ich die Druckwasserpumpe laufen. Tank Leer? Kann eigentlich nicht sein, doch, auf den 2. Tank umgeschaltet, Wasserhahn auf zu auf zu zum Entlüften, die Pumpe schaltet nicht ab. Hängt der Druckschalter? Nein. Böser Verdacht, die Bodenbretter hoch, da steht das Wasser bis zur Oberkante. Das Wasser abpumpen , den Rest auswischen, einen Teil des Werkzeugs zum Trocknen auf dem Boot ausbreiten und erstmal Schluß. Kurz vor Mitternacht noch schnell ein Bier und duschen, dann in die Koje, das Abendbrot ist ausgefallen.

Am nächsten Morgen kam der Elektriker. Er hat ein paar Kabel umgeklemmt, damit ist die Ladekontrolle am Panell abgeschaltet und so lange der Drehzahlmesser funktioniert lädt auch die Lichtmaschine, alles Andere zeigt der Regler an. Danach gings an mein Wassersytem. der Fehler war schnell gefunden, der Warmwasserschlauch zur Pantry war an einer Stelle wo er durch einen Spant geführt wird geplatzt. Ein neuer Schlauch war schnell besorgt. Die Taxis sind hier sehr günstig, nur bekam ich fast Erfrierungen so kalt hatte er die Klimaanlage gestellt. Auf dem Boot zurück mußte einiges demontiert werden um den neuen Schlauch zu verlegen. Der Schweiß tropfte in die Brille und floß in Strömen. 2 Shirts waren im Nu klatschnaß.

der Übeltäter

Nun ist alles wieder in Ordnung schon fast vergessen. Wir liegen den 2. Tag hinter einer kleinen Insel, nicht sehr ruhig, am Tage kommen viele Jetski vorbei und abends schalt Discomusik herüber. Obwohl wir keine großen Marinafans sind gehen wir morgen für 2-3 Tage in die Rebak Marina die Besatzungen der Infinity und der Angel Wings verabschieden, beide fliegen demnächst nach Deutschland. Die Marina liegt sehr idyllisch und super geschützt auf der gleichnamigen Insel.

Rebak Marina, idyllisch gelegen, sehr gechützt, nur ein Tsunami ist ihr mal zum Verhängnis geworden

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