Nun erst einmal den Geburtstag nachgefeiert und eine Runde mit
dem Leihwagen ueber die Insel gefahren. Gemeinsam mit Liesa und
Thomas von der Nes-Puck hat es fuer jeden nur die Haefte gekostet und
es gab den doppelten Spass. An der Ostsee fuer jeden ein Fahrrad
auszuleihen waere deutlich teurer gekommen.
sie wollten unbedingt fotografiert werden und das Foto ueber Facebook haben
am 60zigsten Geburtstag des Koenings warn Feiertagdas Regierungsgebaeudeder KoenigspalastHochzeit
Sonnabends ist Markt in Nuku`alofain der Tropfsteinhoeledie raue Suedkueste
In Nuku`alofa am ersten Tag einchecken, am 2. ins Krankenhaus zur Blut- und Urinkontrolle, am 3.Tag dann zum Ultraschall. Der brachte Gewissheit, der Stein ist recht gross, sitzt fest und wird alleine nicht abgehen. Alle waren sehr nett zu mir, konnten aber nicht helfen. Ich sollte so schnell es geht nach Neuseeland fliegen und dort ins Krankenhaus gehen. Noch schnell ein Handy gekauft, mein erstes eigenes, damit wir Kontakt halten koennen wenn ich in Aukland bin und Karin das Boot bewacht. Ich hatte einen der letzten Plaetze im Sonnabend-Flieger ergattert.
Sonntagmorgen 0:30Uhr in Auckland gelandet, schnell noch eine Sim-Karte und Prepaideinheiten auf dem Flugplatz gekauft und einen Busfahrschein am Automaten gezogen. Das konnte der alte Mann nicht, da musste erst ein junges Maedel helfen und dann zum Auckland City Hospital. Der Busfahrer versprach mich zu rufen, wenn wir an der richtigen Haltestelle sind. Er stieg mit mir aus, lief um seinen langen Bus und erklaerte mir in aller Ruhe den Weg zum Krankenhaus. Keinen der anderen Fahrgaeste schien das gestoert zu haben. Gegen 2Uhr in der Notaufnahme angekommen, durchgecheckt, aufs Zimmer gebracht, um 10Uhr durch die Roehre geschoben. Die Diagnose war die selbe wie in Tonga, der Stein ist 9mm und sitzt fest. Er wurde mit einem Laser zu ganz feinem Sand zerstueckelt. Vorher kam aber noch ein Dolmetscher der mit mir den Papierkram erledigte. Sie haben ueber 100 Dolmetscher, die auf Abruf fuer sie arbeiten. 18Uhr war alles vorbei und ich bekam nach 20Stunden was zu essen. Am naechsten Morgen zur Visite war der Dolmetscher wieder da. Ich denke du kommst erst zur Entlassung wieder. Es war die Entlassung! Ich sollte mir ein Hotelzimmer nehmen, am naechsten Tag den 30cm langen Stint selbst entfernen und anschliessend noch 2 Tage warten bevor ich nach Tonga zurueck fliege, falls es widererwartend Probleme geben sollte.
Ein Hotel zu finden war garnicht so einfach. Backpacker-Unterkuenfte mit Schlafsaal gab es viele, Hotels auch, aber die guenstigen waren oft ausgebucht. Ich bin dann im Ibis im Zentrum gelandet, es ist einfach aber sauber.
beim Frühstück im KrankenhausEndlich wieder WasserIbis Hotel
Die Roller stehen und liegen überall rum, mit einer App auf dem Handy werden sie bezahlt und aktiviert, du kannst sie überall stehen lassen, wenn du zurück kommst ist er vielleicht noch da, wenn nicht,steht ein paar Meter weiter bestimmt ein Anderer
Veronika von der Seven Seas ist mit mir netter Weise ins Krankenhaus von Neiafu gegangen, aber leider konnte mir dort keiner helfen. Darauf hin beschlossen wir direkt nach Nuku`alofa zu segeln. Fuer die 180sm haben wir bei leichten halben Winden und glatter See 1,5 Tage benoetigt. Wir sind westlich an Pangai vorbei gefahren, haben in der 2.Nacht und am Morgen kraeftig Regen abbekommen, aber kurz vorm Hafen liess er nach.
noch einmal an der Hoehle vorbeiknapp 10sm zum unterseeischen VulkanIm Hafen von Nuku’alofa
Wir haben noch nie so unkompliziert und guenstig ein Auto gemietet wie im Cafe Tropicana. Der Ausflug war schoen und abenteuerlch zugleich. Anhand der Karten konnte man leider nicht sehen in welchem Zustamd die Strassen und Wege wiklich sind. Als wir einem Hinweissschild „Zum Aussichtspunkt“ folgten, der Weg immer schmaler und die Ausspuelungen immer tiefer wurden waren wir sehr erleichtert als wir wieder auf einer vernuenftigen Strasse waren.
hier kam man gut hinEne`io Beach Botanical Garden & Restaurantsonntags in Neiafu, alle sind in der Kirche
wir sind dann noch durch die Ankerbuchten getingelt, bis der Captan Nierenkoliken bekam.
Unser in die Jahre gekommenes Dinghy hat das Zusammenlegen nicht mehr vertragen, die Verklebungen gingen ueberall auf. Da es im Yachtshop nur kleine Tuben Kleber gab , haben wir die Reparatur machen lassen. Wir lernten die Schweizer Gaby und Markus von der Kisu kennen. Sie waren von ihrem Torqeedo-Motor genau so begeistert wie wir und fuhren schon lange wieder mit einem Benziner. Sie ueberliessen uns ihren Motor zu einem sehr fairen Preis. Mit ihrem Motor und unserem Akku brauchten wir jetzt nicht mehr rudern. Ja, auch den Autopiloten haben wir reparieren koennen, nur das Radar bekamen wir, trotz aufwaendiger Fernhilfe von Silvio nicht wieder in Gang. Wird wohl in Neuseeland ein Austauschgeraet werden.
Vava`u ist eine wunderschoene Inselwelt mit schoenen mehr oder weniger gut geschuetzten Ankerplaetzen, schoenen Riffen zum Schnorcheln und ganz beliebt ist hier Tauchen mit Walen, das hat aber seinen Preis. 2 Naechte lagen wir in der Blue Lagoon, die bei Sonnenschein, den wir immer nur kurz hatten, in fantastischen Farben leuchtet, bei Hochwasser aber etwas sehr wacklig ist. Hier haben wir mit Elke und Werner, die auf Fafoa leben und den TO-Stuetzpunkt betreiben, einen netten Nachmittag verbracht. Mit Kokusnuessen, Taroblaettern[sieht aus und schmeckt wie Spinat] und einer SD-Karte mit neuen Karten und Reiseberichten ging es zurueck aufs Boot. Sonntag sind wir dann bei gut 20kn Wind, nur mit der Fock, zum Whale watching. Die gewerblichen Anbieter sind nicht draussen, wodurch man keine Orientierung hat wo die Wale sind aber es auch keinen Streit gibt. Nach dem wir gerade aufgegeben hatten und auf dem Rueckweg waren kreuzte ploetzlich eine Walmutter mit ihrem Kind unseren Weg, sie kamen naeher als wir es haben wollten.
Blick auf`s Mooring- und AnkerfeldKatedrale von Neiafuungleiche RegattaAusflug mit einem Leihwagenhier kannst du mit dem Dinghy reinfahrenbei Elke und Werner
mal wieder auf einem Berg, hier fuehrte eine Treppe rauf,war auch nicht sehr hoch
Uns hat es auf Niuatoputapu gut gefallen und entsprechend lange hat es gedauert bis wir das richtige Wetter fuer die Weiterfahrt fanden. Es sollt eine entspannte Fahrt werden und wir wollten versuchen die 180sm mit nur einer Nachtfahrt zu schaffen. Wir starteten morgens zeitig und kamen mit halben Wind gut voran. Zwischen 20 und 22 Uhr brieste es nochmal kraeftig auf, der Plotter meinte, wenn es so weiter weht , sind wir schon morgens 8Uhr da. Leider fiel kurz danach der Autopilot aus und der Wind ging auf nur noch 5kn zurueck und drehte frueher als vorausgesagt auf Nord. Im Bussystem war ein Kurzschluss, aber die genaue Ursache lies sich nicht gleich finden. Nun musste mehrere Stunden der Motor mit ran und bis Vava`u musste mit der Hand gesteuert werden. Nachmittags gegen 3Uhr hatten wir dann vor Neiafu eine freie Mooring gefunden, nicht die ueber Kanal 26 zugewiesene Nr.4, aber die Nr.3 war in der Naehe. Die Landschaft sah deutlich anders aus als die letzten Inseln. Die Felsen fielen steil ins Meer ab und waren von den Gezeiten ausgespuelt.
steht in der Einfahrt im WegeNeiafu, die 2. groesste Stadt Tongas
Am 21.August starteten wir nachmittags gemeinsam mit der Island in
the Sun nach Niuatoputapu, der nordoestlichsten Insel Tongas ca 185sm
entfernt. Wuerden wir bei dieser Distanz morgens starten kaemen wir
bei leichten Winden voraussichtlich nicht bei gutem Licht an. Dann
also mit 2 Naechten. Mit der Daemmerung ging mit dem Licht auch der
Wind weg. Als wir nur noch 2kn machten musste fuer 2 Stunden der
Jockel ran, dann lief es wieder mit 3kn. Am naechsten Tag nahmder
Wind wie vorausgesagt stetig zu und wir kamen gut voran. In der 2.
Nacht nahmen wir immer mehr Segel weg um nicht zu frueh anzukommen.
Mit 5sm Abstand haben wir das Curacora-Reef passiert, einem
Vulkanberg der aus 1500m Tiefe bis 15m unter die Wasseroberflaeche
reicht. Der mit einem halben Knoten Strom dagegen laufende Pacific
verursacht brechende Seen, in die man nicht reinfahren sollte. Kurz
vorm Pass trafen wir die Island in the Sun wieder, die uns gleich am
ersten Abend davon gefahren war. Der Pass sollte laut Handbuch recht
schmal sein und man sollte nicht mehr als 3mTiefgang haben. Mit einem
Squal im Ruecken, aber ausreichender Sicht fuhren wir genau auf der
Peilung hinein und hatten immer ueber 5m Wasser unterm Kiel.
Tafahi, 4sm noerdlich von NiuatoputapuSY Island in the Sun vom Pass von Niuatoputapu mit Squal im Ruecken
Niuatoputapu ist eine huebsche kleine Insel mit 3 Doerfern, 4
Geschaeften, einem Shop mit Sim- u. Preapad-Karten, einer Bank und
und einem Buero fuer Zoll und Einwanderung. Ueberall laufen Schweine
rum und viele Pferde. Frische Obst, Gemuese, Fleisch und Fisch gibt
es nicht zu kaufen, das wird untereinander getausch. Bananen,
Brotfrucht und eine Melone bekamen wir geschenkt. Auch Alkohol gibt
es nicht zukaufen, trotzdem scheint jeder welchen zu haben. Mit der
lokalen Sim-Karte bekommt man ganz gutes Internet, nur wir nicht, es
soll an unserem Haendy liegen. Beim 4km entfernten Zoll gibt es
freies Internet, aber nur wenn der Generator laeuft, das ist ab ca
10Uhr, machmal auch erst ab 12. Ein Stromnetz gibt es zur Zeit noch
nicht, soll aber demnaechst aufgebaut werden. Die Menschen sind sehr
nett und hilfsbereit. Autos, die einem beim Wandern ueberholen,
fragen regelmaessig, ob sie einen mitnehmen koennen und als ich den
Weg zum Berg nicht fand und einen Einheimischen auf seiner kleinen
Plantage fragte, liess er sofort die Arbeit liegen und stieg mit mir
zum Berg auf. Er war topfit und ich hatte zu tun, ihm zu folgen. An
einem Sonnabend haben wir mit 6 anderen Booten und einigen
Einheimischen BBQ auf einer Motu gemacht. Dafuer musste ein kleines
sehr schmackhaftes Ferkel sein Leben lassen.
am Anleger werden wir gleich begruesstes gibt deutlich mehr Scheine als Einwohnerbeim Zolldas Versorgungsschiff kommt alle 4 Wochenups, ist vom Anleger runter gerolltSuesswasserquelleauf zum BBQmein Bergfuehrerdie Wurzel ist hier Hauptnahrungsmittel
Vor 2 Tagen haben wir mit Regina und Guenter von der SY Island in the sun eine Taxirunde ueber die Insel gedreht, gestern haben wir uns eine Tanz- und Feuershow mit traditionellem Essen angesehen und sonst waren wir viel im Ort unterwegs. Hier einige Impressionen
die KathedraleSzenen aus einer Kava-Zeremoniedas Dinner vor der Tanzshow, der Teller bestand nur aus Blaetterdie Markthalleam FischmarktGebetshalle, offen fuer alle Konfessionen
Am 3.8, sind wir bei Hochwasser kurz
nach 10Uhr bei leichten Winden mit Grosssegel und Fock gestartet.
Abends haben wir auf Passatsegel gewechselt, da der Wind genau von
hinten kam.
Mittags des 2.Tages haben wir endlich
den auf Tahiti getauschten Parasailor ausprobiert. Das Rollen wurde
gleich deutlich weniger und wir kamen mit 6-7kn gut voran. Auf
mehrfachen Wunsch der Crew wechselten wir bei einsetzender Daemmerung
wieder auf Passatsegel, waere aber bei der herrlichen Nacht nicht
noetig gewesen. Morgens kam der Parasailer gleich wieder rauf und
blieb bis zum Abend stehen. Da der Wind allmaehlich auf 18-23kn
aufgefrischt hatten liefen wir den Rest bis Apia mit
Schmetterlingsbesglung, wobei wir die Genua immer weiter
verkleinerten. Die 510sm hatten wir in knapp 4 Tagen abgerissen. Am
Donnertag den 08.08.19 um 8Uhr lagen wir am Schwimmsteg der Marina
Apia. Der letzte Aufentalt in einer Marina liegt ueber 18 Monate
zurueck. Eigentlich waeren wir am Mittwoch den 07.08.19 angekommen,
aber den gab es nicht. Apia liegt auf 171Grad west, hat aber das
Datum von Neuseeland. Damit sind sie Sylvester immer die Ersten die
das neue Jahr begruessen. Die Passkontrolle war ganz schnell am
Boot, der Zoll liess lange auf sich waren, die Gesundheitsbehoerde
interessierte sich nicht fuer uns und zur Imigration mussten hin,
ging aber schell und problemlos.
Die Maenner tragen hier Roecke und die
Autos fahren links, an beides muss man sich erst gewoehnen.