Noch 4-5 Tage bis Mangareva

Hallo,

mal wieder ein kleines Update von den beiden Reisenden. Stand heute sind sie noch 780km, bzw. 420sm, von der Inselgruppe  Mangareva   entfernt.

Die letzten Tage waren etwas ungemütlich. Hohe Wellen, Gewitter und Starkregen waren dabei. Nach letzter Meldung hatte Kalle alles unter Kontrolle und den beiden geht es nach wie vor gut.

Das ungemütliche Wetter ist jetzt zum Glücke vorbei, nun ist es wieder etwas ruhiger.

Wenn sie die Etmale ((Etmal = wiederkehrende Periode) ist die von einem Schiff von Mittag zu Mittag zurückgelegte Strecke) der letzten Tage auch weiterhin schaffen, könnten sie Mittwoch oder Donnerstag ihr Ziel erreichen.

Ich soll allen einen schönen Gruß bestellen. (hiermit erledigt) Die beiden würden sich sicherlich auch über viele Kommentare freuen.

Schönes Wochenende, Gruß

Sven

Noch 1300 sm bis Rikitea

Hallo,

heute ist der 23. Tag auf dem Pazifik. 4200 km, also 2270 sm, sind zurückgelegt.

Der Wind weht jetzt konstanter so dass die beiden mit 5 – 6 kn unterwegs sind und so ca. 130 Seemeilen am Tag hinter sich lassen.

Bis zum Ziel sind es „nur“ noch ca. 1300 sm.  Mit etwas Glück könnten sie also in 10 – 11 Tagen wieder an Land gehen.

Schönes Wochenende,

Sven

16 Tage auf See

Hallo,

heute sind die Kalle und Karin den 16ten Tag auf dem Pazifik unterwegs. Sie haben bis jetzt 2400 km (1300 sm) geschaft.

In der gleichen Zeit hatte sie im  Dezember 2016 (ja, so lange ist das schon wieder her…) die 3700 km (2000 sm) über den Atlantik zurückgelegt. Damals stand der Wind etwas günstiger als heute.

Jetzt sind Sie weit genug nach Süden vorrangekommen und haben die Schwachwindzone hinter sich. Ab jetzt sind auch wieder größere Tagesetappen zu schaffen.

Am Dienstag hatten Sie den Äquator überquert und nach eigenen Angaben die obligatorische Äquatortaufe mit einem Schluck (oder zwei) Rum vorgenommen.

Am Mittwoch schrieben Sie, dass es selbst gefangenen Tunfisch zu essen gab. Beide sind wohl auf und guter Dinge. Ich werde Ende nächster Woche  wieder einen neuen Standort hier reinschreiben.

Liebe Grüße an alle Leser.

Sven

Auf dem Pazifik

Hallo liebe Leser,

heute ein kurzes Abdate von den beiden Abenteurern. Sie sind jetzt seit 11 Tagen unterwegs und die ersten 1.300 km (700 sm) sind geschafft. Leider geht es nicht so schnell voran wie gehofft. Ab dem 2. oder 3. Tag befanden sie sich in der innertropischen Konvergenzzone. Hier treffen die nördlichen und südlichen Passatwind aufeinander und es weht sehr wenig Wind aus umlaufenden Richtungen. Diese Gegend nennt man auch Kalmengürtel.

Näheres könnt Ihr hier nachlesen: Kalmen

Wer sich die Winde in dieser Zone ansehen möchte, kann hier mal reinschauen: Windfinder 

Um der Schwachwindzone schneller zu entkommen, sind sie auf Höhe der Galapagosinseln nach Süden abgebogen. Den beiden geht es gut und sie melden sich regelmäßig mit ihren Standorten.

Wir wünschen allen Lesern einen fröhlichen Rosenmontag.

Gruß Sven

30.1.18 Lange nichts geschrieben, immer noch Costa Rica

in der Orchideenfarm

Costa Rica Yachtclub

Brüllaffen hinter Rene`s Haus

 

Vulcan Irazu

Weihnachten haben wir im Kreise der Familie verbracht und Silvester sind wir mit dem Boot zur Marina in Los Suenos gesegelt, wo wir mit Bekannten gefeiert haben.

Moana stand 2 Wochen hoch und trocken im Yachtclub. Neue Saildrive-Abdeckung angebracht, neue Geber für Tiefe und Speed eingebaut, Schrammen übertüncht, Rumpf poliert , Unterwasseranstrich erneuert und viele Kleinigkeit erledigt. Es ist teilweise richtig in Arbeit ausgeartet. Ach ja neues Radar aufgebaut, beim Alten war durch den Blitzschlag ein Elektronikbaustein regelrecht explodiert. Das Teil hätte sicherlich um die 10 Dollar gekostet, aber Lowrance war nicht in der Lage es zu liefern, auch die gesamte Platine war nicht möglich. Wir sollten das Radar mit Kaufbeleg zur Reparatur einschicken, es durfte aber nicht älter sein als fünf Jahre. Kaufbeleg hatte ich natürlich nicht mehr und es war ca. 5 Jahre alt und für diese Nutzungszeit weden sie produziert, dann ist Schluß.  Statt Hilfe haben wir nach der ersten Antwort eine automatisch Mail bekommen: „Bewerten Sie unseren Service“. Das haben wir dann gemacht.😀

Wir haben eine Reihe Ausflüge zu Wasser und an Land gemacht. Unter Anderem waren wir auf dem Vulkan Irazu. Bei 8Grad in 3400m Höhe haben wir nach lange Zeit mal wieder gefröstelt und es lag nicht an der Klimaanlage.

Nun wird es langsam Zeit weiter zu ziehen, Besuch wird schließlich nach mehr als 3 Tagen lästig und bei uns ist es inzwischen ein halbes Jahr.

Sonnabend haben wir in San Jose Großeinkauf gemacht, zum Schluß war das Auto so voll, dass wir die Benzinkanister nicht mehr kaufen konnten. Moana liegt jetzt so tief im Wasser wie noch nie, aber ein bischen Saft und Wein geht noch unter die Bodenbretter und das frische Obst und Gemüse fehlen auch noch. Die Bugkammer ist Lagerraum geworden.

Wenn die neuen Seekarten da sind, wird ausklariert und es geht auf die knapp 4000sm zu den Gambier-Inseln. Sollte der Wind nicht mitspielen werden es die Marquesas, ist die selbe Entfernung. Die Gambier-Inseln erscheinen uns interessanter und man liegt nach 4-5 Wochen segeln in einem geschützten Atoll und nicht im Schwell. Schlafen ohne Gewackel ist dann bestimmt auch mal wieder schön.

Voraussichtlich am Donnerstag, den 1. Februar, wollen wir starten. Wir melden uns wenn wir angekommen sind und wieder Wifi haben. In der Zwischenzeit wird Sven ab und zu einen Standort auf dem Blog durch geben.

Bleibt alle schön gesund, wir sind oft in Gedanken bei euch und freuen uns auf ein Wiedersehen irgendwann…..

 

 

Adventszeit in Costa Rica

    Enkelin mit Papa
autsch, wieder eine Böe

 

San Juan del Sur Nicaragua

 

3Tage wurde Maria Empfängnis gefeiert, mit Böllern wie zu Sylvester

Granada am Nicaraguasee

 

Vulkane am Nicaraguasee

der Weihnachtsmann ist schon in Nicaragua

Im Bus auf dem Rückweg von Manuel Antonio

Jetzt sind wir schon über 2 Monate hier, das heißt wir wohnen in Miramar bei Rene und das Boot liegt am Schwimmponton im Costa Rica Yachtclub in Puntarenas. Wir haben viel gesehen und hatten Besuch aus Deutschland. Wir waren segeln, mal ganz anders , mit Lasern, lag um die 10x im Wasser, hat riesen Spaß gemacht.

In Nicaragua waren wir auf dem Landweg. San Juan del Sur ist ein schöner Badeort, der historische Stadtkern von Granada hat uns gut gefallen und die Vulkane sind beeindruckend.

Weil uns Manuel Antonio und der Nationalpark so gut gefallen hat, sind wir  mit Andrea und Gunner, Karins Schwester mit ihrem Partner, noch einmal hin.

Zwischendurch habe ich auf dem Boot das Bad gestrichen,  den Wassermacher überholt, die Löcher vom alten Autopiloten zu laminiert und viele kleine andere kleine Reparaturen erledigt.

Inzwischen ist es immer weihnachtlicher geworden, nur an den Temperaturen haben wir nicht bemerkt, dass heute Winteranfang ist.   Unseren Hochzeitstag haben wir in diesem Jahr gleich beide vergessen, wurden aber von meiner Schwester noch rechtzeitig daran erinnert.

All unseren Lesern in frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

12-16.10.17 Golfito -Puntarenas

Bahia Herradura

IslaCedros

 

 

 

Wir haben in der Banana Bay Marina noch Trinkwasser gebunkert und Diesel getankt und dann sind wir nachmittags los. Wir lagen direkt gegenüber der Dieselzapfstelle, aber es war nicht so einfach. Für unsere paar Liter und den dünnen Tankstutzen konnte die Pumpe nicht angestellt werden. Wir mußten auf Niedrigwasser warten und dann wurde mit Hilfe des Gefälles getankt. Die 150sm konnten wir endlich mal fast komplett segeln, es lief so gut, dass wir viel zu früh ankamen. Der Anker fiel morgens gegen 3 Uhr. Nachmittags sind wir mit unseren beiden Enkeltöchtern 21sm zur Isla Cedros gesegelt, wo wir herrlich ruhig vor Anker übernachtet haben. Am nächsten Tag haben wir die Mädchen in Caldera am Strand den Eltern übergeben und sind anschließend zur Isla San Lucas gesegelt. Zum Schluß ging der Wind weg und der Tiedenstrom brachte uns zum Stehen, also die letzten 3sm motoren. Am Montag sind wir dann mit dem Mittagshochwasser zum Puntarenas Yachtclub gefahren. Die Zufahrt ist nur bei Hochwasser möglich. Wir liegen jetzt für längere Zeit an einem Ponton, bei Niedrigwasser schwimmen wir gerade noch. Jetzt haben wir erst einmal Karins Geburtstag gefeiert und werden es die nächste Zeit ruhig angehen lassen.

1.-10.10.17 Pamama-City- Golfito

Die Nacht war an der Mooring sehr unruhig, am Sonntag haben wir mit Rene noch einen Bummel durch die Altstadt von PanamCity gemacht und waren ein bisschen einkaufen, bevor er dann zum Flughafen gefahren ist. Wir haben alles aufgeräumt und sind gegen fünf Uhr abends losgefahren.

Wir wollen in Etappen nach Costa Rica segeln, unser erster Halt dort wird in Golfito sein, wo wir wieder einklarieren müssen. Wind und Strömung kamen von vorne, aber es wird sich vorläufig nicht ändern. Immer wenn wir dachten, ab dem nächsten Wegpunkt können wir segeln, drehte der Wind. So sind wir 48 Stunden überwiegend motort. In der zweiten Nacht ist zu allem Überfluß der innere Kühlkreislauf ausgelaufen. Habe die Wasserpumpe gewechselt, die uns Thomas glücklicherweise mitgegeben hat. Am Ende habe ich 5Stunden gebraucht bis alles wieder dicht war und das Kühlwasser gefiltert und wieder eingefüllt war. Hinter der Insel Coiba bei Sauth Bahia Damas ankerten wir ganz alleine im Naturschutzgebiet. Es war herrlich ruhig, nur etwas Brandungsrauschen von der anderen Inselseite und die Affen waren zu hören.Wir saßen im Cockpit beim Abendbrot als im Dunklen sich ein Boot langsam näherte. Karin hatte mächtig Bammel, schließlich war das hier früher eine Gefangeneninsel. Es zeigte sich, dass es 2 Boote waren, ein Polizeiboot und eines der Naturparkwächter, die waren auch nicht sicher, ob wir Verbrecher sind.

Eigentlich hätten Sie die Zarpe kassieren müssen, aber sie haben nur gesagt, dass wir nicht an Land dürfen. Hier haben wir 3 Tage ein Wind- und Regenfeld abgewettert und sind dann zur Isla Rancheria 15sm weiter gefahren. Am nächsten Morgen sind wir dann nach Golfito in Costa Rica aufgebrochen. Bei durchschnittlich 5-6kn Wind und die von vorne war nicht viel mit Segeln.

Durch den Starkregen in Costa Rica trieb sehr viel Unrat im Meer. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit, ich hatte mich gerade etwas hin gelegt, verklemmte sich eine 4m langen Bambusstamm im Ruder. Als ich mit dem Stamm kämpfte rauschte auch noch die Angel aus.Nachdem das Ruder wieder frei war kümmerte ich mich um die Angel, da hatten wir scheinbar auch Treibgut eingefangen. Aber Happy ending, ein herrlicher Mahi Mahi, davon haben wir 4 Tage gegessen.

Mit dem ersten Licht sind wir nach Golfito eingelaufen und haben für 2 Nächte am Schwimmsteg der Banana Bay Marina festgemacht, teuer, aber sicher, freundlich und bequem.

Ansteuerung Golfito

Banana Bay Marina